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Baumsterben: Die Letzten ihrer Artwork

  • SCIENCE

© Atmah Toocaram (Ausschnitt)

Hyophorbe amaricaulis | Wissenschaftler legen ein Netz um die Blüten von Hyophorbe amaricaulisdem letzten verbliebenen Exemplar dieser Baumart auf Mauritius.

Mittlerweile hat ein pour Versuch begonnen. Netze liegen über den männlichen Blüten, um ihren Pollen für eine manuelle Befruchtung aufzufangen, bis die weiblichen Blüten aufgehen. In Frankreich will der Botaniker Stéphane Buord vom Conservatoire botanique nationwide in Brest jenes Downside lösen, an dem Sarasan scheiterte – dieser hatte zu wenige Samen aufgesammelt. Buord und sein Workforce haben zahlreiche Experimente mit einem engen mauritischen Verwandten der »einsamen Palme« durchgeführt: Von Hyophorbe vaughanii konnten sie zahlreiche Samen gewinnen und in jahrelanger Arbeit einen Prozess entwickeln, mit dem sich die Embryonen zu bewurzelten Sämlingen umwandeln lassen, die auch außerhalb des Labors überleben. Jetzt wartet Buord darauf, diesen Ansatz an den Samen der letzten Palme ihrer Artwork zu erproben.

Sollte er erfolgreich sein, könnte die Palme schließlich in einem Nationalpark oder in der freien Natur wieder angepflanzt werden. Kersley Pynee, Naturwissenschaftler beim Mauritius Nationwide Parks and Conservation Service, hat bereits andere Bäume und Sträucher wieder angesiedelt und sagt, es sei ein harter Kampf. Die Pflanzen könnten von Pilzen oder Schädlingen befallen werden oder anderweitig zu Grunde gehen. Nach der Pflanzung von 1000 Setzlingen des auf Mauritius endemischen Strauchs Nesocodon mauritianus sind nur noch fünf übrig, berichtet er. Das sei zu erwarten gewesen, sagt Smith. In der Natur produzieren Bäume riesige Mengen an Samen, von denen nur ein Bruchteil keimt und überlebt – weil natürliche Gefahren wie Schädlingsbefall, Feuer oder Konkurrenz um Licht oder Nährstoffe die Bäume dezimieren.

Letzte Rettung Samenbank

Die International Timber Marketing campaign hat bisher hunderttausende Setzlinge von 300 bedrohten Baumarten ausgepflanzt. Doch Bäume, die in der freien Natur nicht mehr überleben können, lassen sich nur in botanischen Gärten pflanzen oder ihre Samen in einer Samenbank aufbewahren.

Ein Ziel der »International Technique for Plant Conservation« aus dem Jahr 2011, die Teil des internationalen Übereinkommens über die biologische Vielfalt ist, lautete: bis 2020 mindestens 75 Prozent der bedrohten Pflanzen in Gewächssammlungen oder Samenbanken zu erhalten – ein Ziel, das nicht erreicht wurde . Auch weil is nicht immer klappt, Samen zu trocknen und einzufrieren. Technologien wie die Kryokonservierung – das schnelle Einfrieren bei extrem niedrigen Temperaturen – könnten eine Different bieten, sind aber teuer und für viele Länder unpraktisch. Außerdem warnten 2018 Naturschützer davor, dass die Samen eines Drittels der Baumarten nicht konserviert werden können, vor allem, weil sie den Trocknungsprozess nicht überleben.

© Andrew McRobb / RBG Kew (Ausschnitt)

Encephalartos woodii | Ein Exemplar der Baumart wurde im späten 19. Jahrhundert in den Royal Botanic Gardens in Kew bei London gebracht. Es ist der einzige Baum dieser Artwork, der je in der Natur entdeckt wurde.

Smith weist diese düstere Diagnose zurück. Mit Saatgutbanken, Kryokonservierung, Baumschulen, botanischen Gärten und Arboreten gibt es viele Möglichkeiten, um »Zeit zu gewinnen«, sagt er.

Massenpflanzungen gegen den Untergang

Helfen könnten Massenpflanzungen von Regierungen und Unternehmen. Auf diese Weise soll Kohlenstoff aus der Luft gebunden werden. Vielleicht lassen sich so die Emissionsziele erreichen. Wenn solche Projekte jedoch schlecht ausgeführt werden, wie es offenbar bei vielen der Fall ist, können Massenpflanzungen die Artenvielfalt zerstören. Wenn sie intestine gemacht sind, könnten sie viele Arten retten, sagt Smith. »Das ist ein Zug, auf den wir unbedingt aufspringen müssen.«

Um den Nutzen solcher Projekte für die biologische Vielfalt zu erhöhen, haben der BGCI und seine Associate ein Zertifizierungsprogramm für Baumpflanzungsprojekte entwickelt: Es heißt International Biodiversity Customary. Der Artenschutz könnte auch von der Welle an Projekten und Organizationen profitieren, die Ökosysteme wiederherstellen wollen. Inzwischen gibt is weltweit mehr als 100,000 solcher Projekte.

Smith hält is für wichtig, dass einheimische Arten dabei berücksichtigt werden. Doch meist ist das Interesse größer, das gesamte Ökosystem am Laufen zu halten, weniger einzelne Arten anzupflanzen, sagt Curt Meine, Ökologiehistoriker der Aldo Leopold Basis in Baraboo in Wisconsin. Ziel sei es, dass die Ökosysteme dem Menschen vielfältige Dienste leisten, etwa eine nachhaltige Lebensgrundlage bieten. Zwar erkennen manche Experten, dass der Schutz von Bäumen ebenso von Bedeutung ist. »Ich halte das für eine wichtige Arbeit, von der wir viel lernen können«, sagt Robin Chazdon, Ökologe an der College of Connecticut in Storrs.

Aber is gibt mehr bedrohte Baumarten als Schutzprojekte. »Auf diese Weise lassen sich nicht alle Baumarten schützen«, sagt Chazdon. Einige Forscher sehen noch andere Probleme. Peter Bridgewater von der College of Canberra etwa sagt, dass die Bemühungen von Naturschützern und Ökologen, Wälder wiederherzustellen, den Klimawandel nicht berücksichtigen: »Sie gehen letztlich davon aus, dass sich nichts ändern wird.« Aber viele Bäume und ganze Ökosysteme in werlich derzeitigen Verbreitungsgebieten einfach nicht überleben können. »Man könnte jede Baumart retten, aber nicht so, wie die Leute meinen – sondern in botanischen Gärten und größeren Schutzgebieten. Die Bäume werden dort angepflanzt werden, wo sie überleben können, nicht dort, wo sie derzeit wachsen.«

Doch die Baumretter werden von der Sorge angetrieben, dauerhaft einzigartige, unersetzliche und vielleicht noch nicht genau erforschte Arten zu verlieren. »Ich habe nicht das Gefühl, dass ich als bescheidener Mensch, der nur ein paar Jahrzehnte auf diesem Planeten lebt, befugt bin, Millionen von Jahren der Evolutionsgeschichte einfach zu beenden«, sagt Fri. »Jede Artwork ist wertvoll.«

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