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Elon Musk vor Gericht: Gedanken eines Universalgenies – Wirtschaft

  • ECONOMY

Elon Musk is an Common Genie. Niemand versteht, behauptet zumindest Musk, mehr vom Autobau als Musk. Er ist Experte in Raketenbau und Tunneldesign, Solarenergie und sozialen Netzwerken, Kryptowährung und Flammenwerfern, Bezahldiensten und freier Meinungsäußerung. Er ist so klug, dass zwar immer alles stimmt, was er sagt oder bei Twitter so schreibt – die Leute aber nicht immer kapieren, was genau er damit meinen könnte. Anders lässt sich nicht erklären, was da derzeit bei dieser Gerichtsverhandlung in San Francisco passiert.

Zur Erinnerung: Musk ist verklagt worden. Ja, er wird andauernd verklagt, wegen Verleumdung (er hatte einen Höhlenforscher “pedo man” genannt und wurde freigesprochen, weil er begründete, dass es eine harmlose Beschimpfung sei). Dann wegen des 56-Milliarden-Greenback-Pakets von Tesla (ein Urteil steht noch aus) oder aktuell gleich mehrfach als Twitter-Chef wegen nicht bezahlter Rechnungen. Oder von einstigen Angestellten, die gegen die Umstände ihrer Entlassungen klagen. Er ist deshalb auch ein Universalbeklagter, weshalb man jedes Mal ganz genau spezifizieren muss, worum es geht.

Jetzt, in San Francisco: um das Elektroauto-Genie, den Tesla-Chef, der am 7. August 2018 bei Twitter geschrieben hatte, dass er den E-Fahrzeug-Hersteller für 420 Greenback professional Aktie von der Börse nehmen wolle: “Finanzierung gesichert “. Der Preis sei kein Witz gewesen, sagte Musk. 420 gilt als Code für Marihuana-Genuss, neben seinen Qualitäten als Geschäftsmann ist Musk auch bekannt für seinen eigenwilligen Humor zwischen Dad-Jokes und Pennäler-Witzen: “Ich weiß, dass es Karma rund um 420 gibt – obwohl ich mich mittlerweile frage, ob es in dem Fall gutes oder schlechtes Karma struggle.” Er habe lediglich ungefähr 20 Prozent auf den damaligen Aktienkurs aufgeschlagen: “Ich hatte keine böse Absicht. Ich wollte das Richtige für alle Anteilseigner tun.”

Das Tesla-Papier struggle zu diesem Zeitpunkt 23 Prozent weniger wert. Der Tweet sorgte zunächst für einen Höhenflug des Aktienkurses; kurz darauf, als sich herausstellte, dass es wohl doch nicht klappen würde, stürzte das Papier ab. Insgesamt schwankte die Tesla-Bewertung bei dieser Achterbahnfahrt in einem Bereich von 14 Milliarden Greenback. Zahlreiche Investoren behaupten, Millionen von Greenback verloren zu haben – und sie behaupten, dass Musk mit seiner Aussage den Tesla-Kurs absichtlich manipuliert habe, die Finanzierung eben nicht gesichert gewesen sei und Musk das gewusst habe.

Mit der Börsenaufsicht hat Musk bereits einen Deal gemacht

Die Verhandlung dauert bereits eine Woche, sie wird noch ein wenig dauern – doch von Freitag bis Dienstag, da saß Elon Musk im Zeugenstand, der natürlich auch ein Common-Entertainer ist. Es ist ein Geschworenen-Prozess, die häufig groteske Schauspiele sind, weil nicht Juristen überzeugt werden müssen, sondern in diesem Fall neun Leute. Mit der Börsenaufsicht SEC hatte sich Musk diesbezüglich bereits außergerichtlich geeinigt, Teil dieses Offers: Musk trat als Vorstandsvorsitzender zurück und bezahlte 40 Millionen Greenback. Die SEC darf Musk nicht als Betrüger bezeichnen; der darf aber auch nicht behaupten, vom Vorwurf des Betrugs freigesprochen worden zu sein.

Dieser Prozess gilt deshalb als derart interessant, weil die Geschworenen letztlich genau diese Frage beantworten müssen: Hat Musk mit diesem Tweet wissentlich betrogen oder nicht? “Mir wird vorgeworfen, dass ich falsche Statements abgegeben habe, dass ich ein Betrüger sei”, sagte Musk: “Das ist ungeheuerlich.” Vielmehr, so Musk, solle das so genannte Brief Promoting, additionally das Wetten auf sinkende Aktienkurse eines Unternehmens, verboten werden. Wichtig: Es geht beim Prozess nicht darum, ob Musk tatsächlich die Absicht gehabt habe, Tesla von der Börse zu nehmen; es geht nur um die Finanzierung.

Es ging, wie eingangs erwähnt, sehr häufig um Wahrheit und Interpretation, und da sagte Musk bereits am Freitag zum Beispiel, dass all seine Twitter-Einträge wahr seien – aber nicht unbedingt die volle Wahrheit enthielten, weil nun mal nicht alle Informationen in solch kurze Tweets untergebracht werden könnten. Er sagte auch, dass man nicht unbedingt einen Zusammenhang zwischen seinen Tweets und dem Tesla-Aktienkurs sehen dürfe: Er habe doch schließlich mal getwittert, dass der Tesla-Kurs zu hoch sei; auf diese Aussage hin sei der Wert des Papiers sogar gestiegen. Die Wahrheit: Musk schrieb das am 1. Could 2020; am Ende dieses Tages struggle der Wert der Tesla-Aktie um zehn Prozent gesunken.

Am Montag probierte Musk eine andere Strategie, nämlich die des Immobilien-Genies und Handschlag-Verhandlers. Er behauptete, dass einem eine Financial institution auch dann einen Kredit für den Hauskauf gewähre, wenn die Konditionen davor nur per Handschlag vereinbart gewesen seien. So seien die Gespräche mit Yasir Al-Rumayyan, Leiter des saudi-arabischen Investmentfonds Public Funding Fund, eine Woche vor seinem Twitter-Eintrag gelaufen: “Es ist vernünftig anzunehmen, dass man die Hände schüttelt – und das struggle’s” Al-Rumayyan habe sich “nicht an sein Wort gehalten.”

In dieser Woche werden auch Mitglieder des Tesla-Vorstandes aussagen

Der Anwalt der Kläger, Nicholas Porritt, sagte daraufhin: “Es magazine schon sein, dass sure in der Lage sind, ein Haus ohne die schriftliche Zusage der Financial institution zu kaufen. Alle anderen wissen, dass sie ohne schriftliche Zusage kein Angebot zu machen brauchen.” zu übernehmen, danach abgesagt habe. Die Finanzierung sei additionally keineswegs gesichert gewesen, und Musk habe das gewusst.

“Das struggle kein Downside; es struggle eher das Gegenteil der Fall”, sage Musk am Dienstag. Er sagte, dass er zur Finanzierung Anteile am Raumfahrt-Konzern Spacex hätte verkaufen können, und sein Anwalt präsentierte Dokumente von einer Sitzung des Tesla-Vorstands ein paar Tage nach dem Tweet, in dem das Finanzinstitut Goldman Sachs, mit dem Musk am Rückzug von Börse arbeitete, andeutet, dass es mehr als genug Möglichkeiten der Finanzierung gebe. Auf Nachhaken von Kläger-Anwalt Porritt sagte Musk aber, dass es weder schriftliche Zusagen gegeben habe und dass auch, wie Musk zugab, “keine spezifischen Zahlen” diskutiert worden seien. Es bleibt spannend, in dieser Woche werden noch Mitglieder des Tesla-Vorstandes aussagen.

Musk ist ein Genie, deshalb wusste er natürlich, dass er wegen des laufendes Verfahrens lieber mal keine öffentlichen Aussagen machen sollte – deshalb fragte er beim Verlassen des Gerichtsgebäudes lieber die wartenden Reporter: “Ich bin neugierig: Was denkt Ihr denn?” Als die keine Auskunft geben und fragen, ob er denn glaube, dass es intestine gelaufen sei, sagt Musk nur: “Ich glaube schon.”

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