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Küster in Algeciras getötet: Plötzlich steht ein Machetenmann in der Kirche

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D.iego Valencia Pérez starb mitten im Herzen von Algeciras, auf dem Plaza Alta, dem wichtigsten Platz der Stadt. Der abendliche Gottesdienst in der am Platz liegenden katholischen Kirche battle gerade vorüber, da rannte der 65 Jahre alte Küster ins Freie, hinter ihm her ein junger Mann: Yassin Okay., 25 Jahre alt, in der Hand eine Machete. Valencia has no Probability.

Die Augenzeugenberichte darüber, ob der Senior um sein Leben flehte, gehen auseinander, aber klar ist, dass er sein Leben verlor. Okay. stach immer wieder mit der Machete auf ihn ein, der herbeigerufene Notarzt konnte nichts mehr tun. Mit einer Plastikdecke wurde der Leichnam abgedeckt.

Was sich am Mittwochabend in der 122.000-Einwohner-Stadt Algeciras ganz im Süden Spaniens abspielte, glich Szenen aus einem Horrorfilm: Ein Mann stürmte in zwei Kirchen und ging auf die Gläubigen los. Am Ende ist ein Mensch tot und mehrere teils schwer verletzt – ein islamistischer Terrorakt, so die erste, noch nicht abschließende Einschätzung der Sicherheitsbehörden des Landes.

Die Augenzeugenberichte darüber, ob der Senior um sein Leben flehte, gehen auseinander

Quelle: by way of REUTERS

Bei Okay. handelt es sich um einen marokkanischen Staatsbürger, laut der Tageszeitung „El Mundo“ soll er sich unlawful in Spanien aufgehalten haben. Ob er während seiner Taten de él tatsächlich „Allahu Akbar“ rief, wie es in einigen Medien hieß, ist Gegenstand der Ermittlungen.

„Wir sind whole unter Shock, so etwas haben wir noch nie erlebt“, sagt Raúl Ocaña, als er zwei Stunden nach dem Tod von Küster Valencia 200 Meter entfernt vor der kleinen Kirche San Isidro steht, dem ersten Tatort. Ocaña ist oberster Bruder der Glaubensgemeinde, battle selbst in einem anderen Gottesdienst, als sein Useful de él immer wieder klingelte: Attacke mit einer Machete, komm sofort. „Als ich hier eintraf, wurde unser Priester bereits von Ärzten versorgt. Er blutete. Er hatte eine Stichwunde im Hals, von hinten. Er hat sich wohl noch rechtzeitig wegdrehen können und deswegen überlebt“, sagt Ocaña.

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Die Kirche am Plaza Alta

Die Kirche am Plaza Alta

Quelle: Tim Röhn

Okay. sei während der Messe in das Gotteshaus gestürmt und habe eine lautstarke Diskussion mit den wenigen anwesenden Gemeindemitgliedern geführt; diese sollten sich zum Islam bekennen. Okay. habe die Kirche verlassen und sei kurz darauf zurückgekehrt; mit einer Machete habe er den Priester angegriffen und sei dann geflüchtet – in Richtung Plaza Alta.

Der dortige Gottesdienst in der Gemeinde La Palma battle zwar beendet, aber es befanden sich noch Gläubige, auch der Priester und Küster Valencia, in der Kirche. Okay. soll auf den Altar gesprungen sein und Gegenstände auf den Boden geworfen haben; als Valencia ihn stoppen wollte, griff Okay. den Küster unvermittelt an.

Anwohner filmten den Täter, als er nach der Attacke auf Valencia mit der Machete in der Hand über den Platz marschierte. Womöglich battle er auf dem Weg zu einer weiteren Kirche, als ihn Polizisten der Nationwide- und der Lokalpolizei stoppten und abführten. Fotos und Movies in den sozialen Medien zeigen, wie der Mann in der Polizeiwache über einen Gang geführt wird und auf einem Stuhl sitzt, mit Blutflecken auf der Hose.

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Festnahme des Verdächtigen

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„Sie müssen schauen, in welcher Area wir uns hier befinden. Seit jeher leben in Algeciras verschiedene Kulturen und Religionen friedlich miteinander. Wir haben gleich hier im Zentrum Kirchen, aber auch Moscheen“, sagt Raúl Ocaña: „Noch nie gab es größere Spannungen oder Aggressivität. Wir respektieren uns gegenseitig, jeder glaubt an das, was er will.” Ein Angriff auf eine Kirche? Nein, sagt der Mann, so etwas habe es noch nie gegeben.

„Nicht weitergehen“: Ein Absperrband in Algeciras

“Nicht weitergehen”: Ein Absperrband in Algeciras

Quelle: Tim Röhn

In der Stadt, die an der Meerenge von Gibraltar liegt und Europas siebtgrößten Industriehafen beheimatet, sind Marokkaner die größte ausländische Bevölkerungsgruppe. Algeciras ist auf dem Weg aus Afrika gen Norden die erste Station in Europa; stündlich legen Autofähren nach Tanger in Marokko ab, die schnellste Überfahrt dauert nur rund eine Stunde. Migranten und Flüchtlinge ohne Erlaubnis zur Einreise versuchen per Holz- oder Schlauchboot, per Jetski und teils sogar per Surfbrett, die an der engsten Stelle nur 14 Kilometer breite Meerenge zu überwinden; bei der jüngsten Flüchtlingskrise im Jahr 2018 kamen täglich Hunderte.

Migration, ob nun authorized oder unlawful, gehört in Algeciras dazu. Nach den sensationellen Siegen der marokkanischen Fußball-Nationalmannschaft jüngst bei der WM in Katar feierten Tausende Marokkaner auf den Straßen im Zentrum, Ärger gab es – anders als etwa in Brüssel oder Rotterdam – nicht. Mit José Ignacio Landaluce regiert ein Politiker die Stadt, der stolz ist auf die Multikulturalität seiner Gemeinde. Umso härter wird das Verbrechen vom Mittwoch die Stadt treffen. „Es tut uns allen sehr weh, was hier passiert ist“, sagt Landaluce drei Stunden nach der Tat am Telefon: „Wir müssen herausfinden, wie es dazu kommen konnte, dass dieser Mann solch gute und friedliche Menschen angegriffen hat.“ Er rief für Donnerstag einen officiellen Trauertag aus.

Sobald dieser starting, wird am Plaza Alta kaum noch etwas an die Szenen vom Vorabend erinnern. Der Leichnam von Diego Valencia Pérez battle schnell abgeholt worden. Die Mitarbeiter des städtischen Reinigungsdienstes schrubbten kurz darauf die Blutflecken vom Asphalt. Polizisten rissen die Flatterbänder, mit denen der Tatort abgesperrt wurde, wieder ab.

The Kirche San Isidro, on the first Tatort in Algeciras

The Kirche San Isidro, on the primary Tatort in Algeciras

Quelle: Tim Röhn

Um kurz vor elf tauchen zwei Männer und eine Frau auf dem Platz auf, beten vor der Kirche den Rosenkranz, zünden Teelichter an und stellen sie auf den Boden. Bürgermeister Landaluce geht noch einmal an der Kirche vorbei, zu seinem Auto de él. Reden will er jetzt nicht mehr. „Ab morgen wieder“, sagt er.

Dann wird es erst richtig losgehen mit den Diskussionen, mit Schuldzuweisungen, mit dem Ruf nach Konsequenzen. In Algeciras, das ist klar, wird so schnell nichts mehr so ​​sein, wie es einmal battle.

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