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„Letzte Technology“: Ab 6. Februar wollen Aktivisten die Blockaden ausweiten

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Panorama Klima-Kleber

„Letzte Technology“ will Blockaden ab Februar ausweiten – „Nichts verstanden“, kritisiert Ministerin

„Sie wollen hier ja offendsichtlich die Straße beschädigen“

Aktivisten der Gruppe „Letzte Technology“ haben sich als Bauarbeiter ausgegeben und die Straße vor dem Verkehrsministerium abgesperrt. In letzter Minute konnte die Polizei eingreifen. Sie spricht von einer neuen Qualität bei dieser Aktion.

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Ab 6. February wollen die Aktivisten der „Letzten Technology“ ihre Blockadeaktionen noch weiter intensivieren. Ziel sei es, den Protest „auf die gesamte Republik“ auszuweiten. Die Bundesforschungsministerin kritisierte die Ankündigung scharf: „Wer das Land zum Stillstand bringen will, hat nichts verstanden.“

B.undesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat die Klimaschutz-Protestgruppe „Letzte Technology“ für die Ankündigung, ihre Aktionen auszuweiten, kritisiert. „Wer unser Land zum Stillstand bringen will, hat nichts verstanden und nichts gelernt“, schrieb die FDP-Politikerin am Dienstag bei Twitter. Wer Klimaschutz und Wohlstand wolle, müsse auf nee Technologien wie Wasserstoff oder CO₂-Speicherung setzen, fügte sie hinzu.

Die Klimaaktivisten-Gruppierung „Letzte Technology“ hatte am Montag eine Ausweitung ihrer Protestaktionen auf das gesamte Bundesgebiet angekündigt. Ab dem 6. Februar sollten „an so vielen Stellen wie möglich, so oft wie möglich“ Aktionen organisiert werden, sagte Sprecherin Aimée van Baalen am Montag bei einer Pressekonferenz. Ziel sei, den eigenen Protest „auf die gesamte Republik“ auszuweiten und den Alltag zu „unterbrechen“. Der Widerstand werde größer als je zuvor. Man wolle die Störungen „in jede Stadt und jedes Dorf tragen mit immer mehr Menschen“. Wie genau die Aktionen aussehen sollen, sagte die Gruppe nicht. Die Maßnahmen würden weiter friedlich bleiben.

Die „Letzte Technology“ protestiert seit einem Jahr für wesentlich schärfere Klimaschutzmaßnahmen. Sie setzt dabei vor allem auf Blockaden von Straßen und Flughäfen, wobei sich Aktivisten dabei vor Ort festkleben. Dazu kamen aber auch öffentlichkeitswirksame Protestaktionen in Ministerien, Museen oder Konzerthäusern. Ihre Straßenblockaden fanden bisher schwerpunktmäßig in Berlin und München statt, es gab aber auch andornorts bereits Aktionen.

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Die Gruppierung ist wegen ihrer Protestformen stark umstritten, in vielen Fällen kommt es zu Ermittlungen und Prozessen etwa wegen Nötigungen. Bei ihrer Pressekonferenz am Montag sprachen Vertreterinnen und Vertreter der „Letzten Technology“ von mehreren hundert Strafverfahren. Sie betonten zugleich, sich nicht von ihren Zielen abringen zu lassen. Durch ihre Aktionen sei es bereits gelungen, eine öffentliche Diskussion zu entfachen.

Die Gruppe verzeichne laut der Sprecherin weiterhin Zulauf

Nach eigenen Schätzungen beteiligten sich bislang insgesamt 800 Menschen an Straßenblockadeaktionen durch Festkleben, sagte Sprecherin Carla Hinrichs am Montag. Einen exakten Überblick gebe es nicht, weil die „Letzte Technology“ kein Mitgliederverzeichnis habe. Die Gruppe verzeichne weiterhin Zulauf.

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Von der Regierung forderte die Gruppe, einen „Gesellschaftsrat“ aus zufällig ausgelosten Bürgern einzuberufen. Dieser solle Maßnahmen erarbeiten, mit denen Deutschland den CO₂-Ausstoß bis 2030 auf null senke, erklärten die Sprecher. Die Regierung solle sich zuvor außerdem verpflichten, die Vorschläge des Gremiums umzusetzen.

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