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UN-Rede: Selenskyj stellt ukrainische Fünf-Punkte-Formel für Frieden vor

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Selenskyj stellt ukrainische Fünf-Punkte-Formel für Frieden vor

„Kosten wären extrem hoch, der Nutzen ist zweifelhaft und wir sehen keinerlei Vorbereitungen“

Ist Putins Drohung, Atomwaffen einzusetzen, ernst gemeint? Unter welchen Umständen könnte er sie wirklich einsetzen? Darüber spricht Lydia Wachs, Russland-Expertin und Nuklearwaffen-Expertin der Stiftung Wissenschaft und Politik, bei WELT.

Auf Englisch stellt Wolodymyr Selenskyj den Vereinten Nationen eine „ukrainische Friedensformel“ vor. Diese beinhaltet die Forderung nach „gerechten Strafen“ für Russlands „Verbrechen, Folter und Mord“. Auch warnt er vor Russlands Plan für den Winter – und fragt, warum Putins Nation so besessen von Kastration sei.

ORkraines Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Vereinten Nationen aufgefordert, eine „gerechte Strafe“ gegen Russland zu verhängen. „Für die Verbrechen, die gegen unser Volk und die Werte der Vereinten Nationen begangen wurden. Für den Versuch, unser Territorium zu stehlen. Eine Strafe für Folter und Mord an Tausenden Ukrainern in einem von Russland unlawful begonnenen Krieg“. Hierfür solle ein Sondertribunal ins Leben gerufen werden. Auch müsse Russland das Veto-Recht im UN-Sicherheitsrat entzogen werden. Aggressoren müssten zur Rechenschaft gezogen und von Entscheidungen auf internationaler Ebene ferngehalten werden.

Die Ukraine habe diesen Krieg nicht provoziert, betonte Selenskyj. Vielmehr habe man insgesamt 88 Gesprächsrunden geführt, um ihn zu verhindern. „Doch Russland setzte seine Aggression, die sie 2014 begann, als Invasion fort“.

Weiter unterstrich der Präsident in seiner auf Englisch gehaltenen Rede: „Die Ukraine, Europa und die Welt wollen Frieden. Es gibt nur einen der Krieg will, nur eine Entität innerhalb der Vereinten Nationen – es ist ihr Krieg“. Ähnlich hatte sich früher am Tag schon US-Präsident Joe Biden in seiner UN-Rede geäußert.

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Selenskyj stellte eine „ukrainische Friedensformel“ vor, die fünf Punkte beinhalte: 1. Bestrafung für Aggression, 2. Schutz von Leben, 3. Wiederherstellung von Sicherheit und territorialer Integrität, 4. Sicherheitsgarantien und 5. Entschlossenheit zur Selbstverteidigung. Dies seien die ukrainischen Konditionen für Verhandlungen mit Russland. „Ich schließe aus, dass es ohne diese fünf Punkte eine Einigung mit Russland geben kann“, unterstrich Selenskyj. „Wir sind bereit für einen fairen und ehrlichen Frieden. Deswegen ist die Welt auf unserer Seite“.

„Russland will seine Soldaten über den Winter auf ukrainischem Territorium halten“

Detailliert beschrieb Selenskyj die brutalen Gräueltaten, die Russland in der ukrainischen Stadt Isjum begangen hat, wo Massengräber gefunden wurde und Männer kastriert wurden. „Warum ist Russland so bessessen mit Kastration?“, fragte Ukraines Präsident.

UN-DIPLOMACY-GENERAL ASSEMBLY

Selenskyjs Rede vor der UN-Vollversammlung wurde als Video-Aufzeichnung gezeigt

Quelle: AFP/ANGELA WEISS

Russland habe Angst vor worldwide geführten, fairen Verhandlungen mit der Ukraine. „Russland will seine Soldaten über den Winter auf ukrainischem Territorium halten, eine neue Offensive vorbereiten und im eigenen Land mehr Soldaten mobilisieren“. Selenskyj hob nachdrücklich hervor: „Für uns ist dies ein Kampf um unser Leben“ – und bat um Unterstützung, sein Land zu verteidigen: Mit Waffen und Geld.

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Angesichts des anhaltenden Krieges battle Selenskyj nicht zur UN-Vollversammlung nach New York gereist. Vielmehr wurde seine Rede de he bereits im Vorfeld als Video aufgezeichnet-dass ihm dies erlaubt wurde, battle im Vorfeld von 101 Mitgliedstaaten beschlossen worden. Sieben stimmten dagegen – darunter Belarus, Syrien und Russland.

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